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Bezeichnung
Objekte im Netz. Digitalisierung und Dynamisierung der Sammlungen der Universität Erlangen-Nürnberg
Digitalisierung, Erschließung, Forschungsprojekt

Beschreibung
Art der Aktivität
Art der AktivitätDigitalisierung
Art der AktivitätErschließung
Art der AktivitätForschungsprojekt
Zeitraum
1.3.2017 - 28.2.2020
Person
Beschreibung

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und das Germanische Nationalmuseum (GNM) in Nürnberg verfolgen mit ihrem Verbundprojekt „Objekte im Netz“ das Ziel, eine gemeinsame Erschließungs- und Digitalisierungsstrategie für die Sammlungen der FAU zu entwickeln. Das dabei entstehende Wissen soll für die Forschung verfügbar gemacht sowie in die Lehre der Studiengänge Digital Humanities und Museologie an der FAU einfließen. Die FAU verfügt über eine reiche Sammlungslandschaft. Objekte aus über 20 Sammlungen spielen in Forschung und Lehre in den unterschiedlichsten Disziplinen und Fächern eine wichtige Rolle, andere sind in erster Linie von historischer Bedeutung. Den verschiedenen Entstehungskontexten und Funktionen entsprechend ist der Stand der Erfassung und Digitalisierung der Objekte insgesamt sehr unterschiedlich. Das GNM als das größte kulturhistorische Museum des deutschen Sprachraums hat hinsichtlich der Erschließung verschiedenster Objektgruppen eine hervorragende Expertise, die es in das Projekt einbringt. Das Fachwissen des GNM im Bereich gängiger, internationaler Dokumentationsstandards und -formate im musealen Bereich soll dabei auf die universitären Sammlungen der FAU übertragen und angewendet werden. Auf dieser Grundlage wird eine gemeinsame Software-Lösung und Webpräsentation für die Sammlungen der FAU entwickelt. Übergeordnetes Ziel ist es, die Sicht- und Nutzbarkeit der Sammlungen in Forschung und Lehre zu verbessern und sie als bedeutende Wissensspeicher und Infrastrukturen langfristig auszubauen. Als technische Grundlage dieses Vorhabens dient die virtuelle Forschungs- und Dokumentationsumgebung WissKI (Wissenschaftliche KommunikationsInfrastruktur), die es im Hinblick auf die spezifischen Anforderungen und Eigenarten universitärer Sammlungen weiterzuentwickeln gilt. Als Ergebnis werden ein allgemeines Konzept zur digitalen Dokumentation universitärer Objektbestände vor- und eine dazu passende Software (WissKI) zur Verfügung gestellt. Das Verbundprojekt soll darüber hinaus zu einem kritischen Dialog über die Herausforderungen und Hindernisse der Digitalisierung wissenschaftlicher Sammlungen allgemein beitragen.

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