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Kennzahlen zu wissenschaftlichen Sammlungen an deutschen Universitäten

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Digitale Sammlungen

Wissenschaftliche Sammlungen sollen digital sichtbar und nutzbar sein, also digitalisiert werden. Wenn dabei Meta- und Erschließungsdaten erarbeitet, digitale Reproduktionen der Objekte (Digitalisate) hergestellt und die Daten im Web zugänglich gemacht werden – die drei Grundbausteine der Sammlungsdigitalisierung – dann entstehen Digitale Sammlungen.

Diese digitalen Sammlungen stehen in einem besonderen Verhältnis zu den wissenschaftliche Sammlungen, deren physische Objekte sie digital zugänglich machen: Sie repräsentieren bzw. reproduzieren diese und bereichern sie zugleich durch die geleistete Erschließungsarbeit und Objektdigitalisierung: Sie fügen, insbesondere wenn sie klug vernetzt sind, neue Daten, Perspektiven und Forschungspotenziale hinzu.

Die Relationen zwischen physisch-analogen und digitalen Sammlungen können komplex sein. So kann ein Verbundportal mehrere wissenschaftliche Sammlungen zugänglich machen oder eine (physische) wissenschaftliche Sammlung ist in mehreren digitalen Sammlungen vertreten. Die absolute Anzahl digitaler Sammlungen ist insofern keine Kennzahl für den quantitativen Grad der Sammlungsdigitalisierung. Man muss hier anstelle dessen fragen: Hat eine (physische) wissenschaftliche Sammlung mindestens eine digitale Sammlung?

Recherchieren Sie Digitale Sammlungen im Portal!

Zum Grad der Digitalisierung wissenschaftlicher Sammlungen

Die Ausgangsfrage für die Diagramme in diesem Abschnitt ist jeweils: Wie hoch ist der Anteil der Sammlungen (allgemein, nach Sammlungsart, nach Fachgebiet), deren Objekte in mindestens einer digitalen Sammlung zugänglich sind? Es werden keine Aussagen zur (wissenschaftlichen) Qualität der digitalen Sammlung getätigt. Es kann sich auch um digitalisierte Teilbestände handeln. Für eine digitale Sammlung sind Meta-/Erschließungsdaten ausreichend, Digitalisate sollten zwar, müssen aber nicht zugänglich sein.

Digitalisierungsgrad allgemein

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Digitalisierungsgrad nach Sammlungsart

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Digitalisierungsgrad nach Fachgebiet

Eine wissenschaftliche Sammlung kann mit mehreren Fachgebieten verschlagwortet sein, infolgedessen kann sie mehrfach im Diagramm vertreten sein. Die Gesamtbalken des Diagramms sind auf jeweils 100% projiziert, die einzelnen Fachgebiete sind damit jeweils relativ nach ihrem Digitalisierungsgrad vergleichbar. Es werden die 30 am häufigst vergebenen Fachgebiete angezeigt. Hier finden Sie eine vollständige alphabetische Liste.

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Digitale Sammlungen: Digitalisate (digitale Reproduktionen)

Unter »Digitalisaten« bzw. »digitalen Reproduktionen« sind Medienobjekte bzw. -dateien zu verstehen, die ein Sammlungsobjekt digital reproduzieren: Bilder (Bilddigitalisate), Audio, Video, 3D, Animationen usw.

Digitale Sammlungen ohne und mit Digitalisaten (digitalen Reproduktionen)

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Digitale Sammlungen: Art der Digitalisate

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Bilddigitalisate: Nutzungsqualität

Für eine erfolgreiche wissenschaftliche Nutzung in Forschung und Lehre müssen Objektdigitalisate Mindestanforderungen in qualitativer Hinsicht erfüllen. Für die am häufigsten vertretene Art der Digitalisate – Fotografien (Images) – haben wir eine einfache Klassifikation entwickelt:

Eine konkrete Benennung der Nutzungsqualität kann nur im Kontext einer spezifischen Verwendungsart des Digitalisats erfolgen. Die vorgestellten Daten sind als Gesamtabschätzungen von jeweiligen digitalen Sammlungen zu verstehen. Es werden keine Aussagen zur Nutzungsqualität des »digitalen Sammlungsobjekts« insgesamt gemacht – dies hängt unter anderem von der Anzahl der Fotografien aus unterschiedlichen Perspektiven, dem Bildgebungsverfahren sowie den verknüpften Meta- und Erschließungsdaten ab. Nutzungsrechte bzw. Lizenzierungsfragen werden derzeit nicht berücksichtigt.

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