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Bezeichnung
terra mineralia – Sammlung Pohl-Ströher-Mineralienstiftung
Wissenschaftliche Sammlung

Sammlung
Ort
Betreuende Einrichtung
Assoziierte Einrichtung
Sammlungsart
Sonderform
Funktion
Wissenschaftliche FunktionForschungssammlung
Wissenschaftliche FunktionLehrsammlung
Teilsammlung
Ist Teilsammlung von
Geschwistersammlung
Wissenschaftliche SammlungMineralogische Sammlung, Freiberg
Beschreibung

Alle Ausstellungsstücke der terra mineralia stammen aus der "Pohl-Ströher Mineralienstiftung". Die Schweizerin Dr. Erika Pohl-Ströher überließ im Jahr 2004 ihre einzigartige Sammlung der TU Bergakademie Freiberg als Dauerleihgabe. Damit erhielt die Freiberger Universität eine der bedeutendsten und wertvollsten privaten Mineralsammlungen der Welt.

In der terra mineralia sind die edlen Stücke seit Oktober 2008 dauerhaft für die Öffentlichkeit zugänglich.

Ihre Mineraliensammlung trug Dr. Erika Pohl-Ströher über eine Zeitspanne von mehr als 60 Jahren zusammen. Sie ist nach regionalen Gesichtspunkten geordnet. Obwohl Frau Pohl-Ströher nicht an die mögliche Einrichtung einer öffentlichen Ausstellung dachte und sie nie das Ziel verfolgte, alle nur möglichen Fundstellen der Welt mit hervorragenden Stufen zu belegen, ist es ihr erstaunlicherweise erfolgreich gelungen, eine umfassende Sammlung mit wunderschönen Mineralien von allen Kontinenten aufzubauen. Ihr besonderes Interesse galt nicht unbedingt der Stufengröße, sondern eher der Formen- und Farbenvielfalt der Kristalle. Dabei legte sie großes Augenmerk auf Qualität und ästhetische Ausbildung, sodass ihre Sammlung einen enormen Schauwert besitzt.

Die Sammlung wuchs vor allem während einer Zeit, als es den verantwortlichen Betreuern der Freiberger Mineralogischen Sammlung nur beschränkt möglich war, internationale Spitzenstücke zu erwerben. Zu DDR-Zeiten gab es weder die Reisemöglichkeiten, um an bedeutenden Mineralienverkaufsmessen teilzunehmen, noch die entsprechenden finanziellen Bedingungen, um an derart erstklassiges Material heranzukommen. Durch den Aufbau eines internationalen Tauschringes konnte in Freiberg zwar die Systematiksammlung komplettiert werden, aber solche ästhetische Spitzenqualitäten, wie sie Frau Dr. Pohl besitzt, waren nur schwer zu bekommen. Ganz besonders auch dadurch stellt ihre private Kollektion eine hervorragende Ergänzung und Erweiterung der bereits bestehenden wissenschaftlich wertvollen Geowissenschaftlichen Sammlungen der Freiberger Alma Mater dar. Die Stiftung ist zudem eine einmalige Gelegenheit, derartig erstklassiges Material zu erhalten, denn das Budget der Universität für Neueinkäufe ist auch heute noch sehr beschränkt.

Bei einem großen Teil der Mineralstufen der Sammlung Pohl-Ströher handelt es sich um Kabinettstücke von hoher Qualität. Der Betrachter wird durch die Farben- und Formenvielfalt erstklassig ausgebildeter Kristalle optisch förmlich überwältigt. Die Prunkstücke, die den Besucher erwarten, stammen aus der ganzen Welt und sind für Laien und Sammler gleichermaßen ein Augenschmaus. Dabei handelt es sich sowohl um Mineralstufen von historischen als auch von aktuellen Fundstellen.

Aktive Sammlung
ja
Sammlungskonzept
ja
Benutzungsordnung
ja
Bestände
Fachgebiet
FachgebietMineralogie
Lebewesen
Objektgattung
ObjektgattungMineral
Bestand
ObjektgattungObjekte insgesamtDokumentiertDigitalisiertOnline verfügbar
Mineral1900019000190000
Informationsressourcen
Digitale Sammlung
Sammlungsportal
Weitere Webressource
Kontakt & Infrastruktur
Adresse
terra mineralia - Technische Universität Bergakademie Freiberg
TU Bergakademie Freiberg
Schloss Freudenstein
Schloßplatz 4
09599 Freiberg
Deutschland
Telefonnummer
+49 (0) 3731 39 4654
Ansprechpartner_in
SammlungsbetreuungProf. Gerhard Heide (Direktor)
SammlungsbetreuungAndreas Massanek (Kustos)
Öffnungszeiten

Montag - Freitag 10 - 16 Uhr (für Schulklassen auf Anfrage auch früher, hierfür die Infotheke.
Samstag - Sonntag 10 - 18 Uhr (auch feiertags)

Aktivitäten
Verwendung in der akademischen Lehre
im Rahmen der disziplinären Lehre
im Rahmen interdisziplinärer Lehrveranstaltungen
Aktivität