Mit dem Schwerpunkt „Sprache der Objekte – Materielle Kultur im Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen" greift das BMBF seit 2012 eine Entwicklung der Geisteswissenschaften der letzten Jahre auf, den sogenannten "material turn". Dieser nimmt die materielle Kultur stärker in den Fokus. Damit verbunden ist die Frage, wie Wissen in und an kulturell geschaffenen und verwendeten Objekten wirkt.
Im interdisziplinären Diskurs und durch die Zusammenarbeit zwischen Universitäten, Forschungseinrichtungen, Museen und Sammlungen sollen neue Zugänge zum Verständnis europäischer und außereuropäischer Gesellschaften und Wissenskulturen entwickelt werden. In diesem Schwerpunkt wurden 2012, 2013 und 2017 Förderrichtlinien veröffentlicht.
Im Rahmen der letztgenannten Förderrichtlinie wurden von 2018 bis 2023 insgesamt 27 Verbundprojekte gefördert.