Die Sammlung enthält ca. 29.000 Belege zur Kohlen- und Erdöl-Erdgas-Geologie. Zusätzlich beinhaltet sie mehr als 30.000 Präparate. Ein Teil der Proben sind in eine Dauerausstellung eingearbeitet. Darin sind einerseits Vorgänge der Kohlenbildung von Torf über Braunkohle bis zu den Steinkohlen, die Makro- und Mikropetrographie von Braun- und Steinkohlen sowie verschiedene spezielle Kohlenlagerstätten dargestellt, andererseits wird auf Erdölmutter- und Speichergesteine, Erdöle und deren natürliche Umwandlungsprodukte sowie Produkte der Petrolchemie hingewiesen. Als Besonderheit sei der sogenannte „Kohlenschädel“ genannt, der in der Vergangenheit bereits mehrfach Anlass zu wissenschaftlichen Spekulationen gab. Ca. 1.000 Stücke befinden sich im Magazin. Die Sammlung wird vorwiegend in der studentischen Ausbildung genutzt. Aber auch Schulen und Gymnasien dient sie unterrichtsergänzend als Lehrmittel.
Geschichte:
Erste Belegstücke stammen von Friedrich August BREITHAUPT (1791-1873), Bernhard v. COTTA (1808-1879) und Alfred Wilhelm STELZNER (1840-1895). Mit Otto STUTZER (1881-1936) beginnt der systematische Aufbau der Sammlung. 1919 hielt er erstmalig in der Welt eine Vorlesung über "Die Geologie der Kohlen" und 1927 erfolgte die Gründung des Freiberger Institutes für Kohlengeologie entsprechend seiner Anregung. Von ihm, Karl Alfons JURASKY (1903-1945), Richard HUNGER (1911-1957) und Gerhard ROSELT (1915-2000) wurde die Verbindung zwischen Kohlengeologie und Paläobotanik (auch in den Sammlungen) demonstriert und von ihren Schülern weiterentwickelt.
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