KennzahlenEntdeckenSammlung registrieren

Bezeichnung
Botanische Sammlungen
Wissenschaftliche Sammlung

Sammlung
Ort
StadtMainz
Betreuende Einrichtung
Assoziierte Organisation
Sammlungsart
Sonderform
Funktion
Teilsammlung
Ist Teilsammlung von
Geschwistersammlung
Beschreibung

Den Kern der verschiedenen Sammlungen am Institut für Spezielle Botanik machen in Alkohol eingelegte Pflanzenproben aus (derzeit ca. 3.000 Stück), die vielfach auf Forschungsreisen oder Geländegängen zusammengetragen wurden. Dieser Sammlungsteil geht auf die Sammlung von Prof. Dr. Regine Claßen-Bockhoff zurück, die diese bereits an ihren vorherigen Wirkungsstätten ab 1985 angelegt hatte.

Weiter besteht eine Trockensammlung von Früchten, Samen und anderen Pflanzenteilen für die Lehre.

Neben den aktuell in Lehre und Forschung eingebundenen Sammlungen existiert ein historischer Bestand von Pflanzenpräparaten in Alkohol, der die botanische Forschung an der JGU seit deren Neugründung 1946 widerspiegelt. Exemplarische Präparate werden aus dokumentarischen Zwecken aufbewahrt.

Zudem sind über einhundert Lehrtafeln mit teils handgefertigten und -colorierten Pflanzenzeichnungen vorhanden, die bis vor einigen Jahren in den Vorlesungen verwendet wurden.

Außerdem eine fast komplette Aufsammlung der pollensammelnden Wildbienen des Botanischen Gartens, die in den 1980er-Jahren angelegt und bestimmt wurde.

Der Wert der Sammlung liegt in der Bereitstellung von (seltenem) Pflanzenmaterial. Doktoranden, Postdocs und Studierende nutzen sie für ihre Forschungsarbeiten, Dozenten für die Lehre. Viele Proben werden als Belege der erarbeiteten Forschungsergebnisse aufbewahrt. Insbesondere das Ineinandergreifen der Alkoholsammlung mit der Lebendsammlung des Botanischen Gartens und der Trockensammlung im Herbarium ist von großer Bedeutung. So gibt es eine Spezialsammlung zur Gattung Salvia (Salbei) mit Alkoholpräparaten und Silikaproben für molekulare Analysen, die mit einer entsprechenden Lebendsammlung des Botanischen Gartens und Belegen im Herbarium korrespondiert. Über 150 Arten, vor allem aus Europa, Mexiko, Kalifornien und Südafrika werden so dokumentiert. Ebenso sind die südafrikanischen Bruniaceae und die afrikanischen Vertreter (Gabun) der Marantaceae fast komplett von ihren natürlichen Standorten in mindestens zwei Sammlungen vorhanden, so dass vergleichende Untersuchungen möglich sind.

Aktive Sammlung
Ja
Sammlungskonzept
Keine Angabe
Benutzungsordnung
Keine Angabe
Bestände
Fachgebiet
FachgebietBotanik
Objektgattung
GattungsbeschreibungLehrtafel
GattungsbeschreibungNasspräparat (Pflanze)
GattungsbeschreibungPräparat (Pflanze)
GattungsbeschreibungTrockenpräparat (Pflanze)
Bestände
ObjektgattungAnzahlDokumentiertDigitalisiertOnline
Informationsressourcen
Digitale Sammlung
Kontakt & Infrastruktur
Adresse
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Institut für Organismische und Molekulare Evolutionsbiologie
AG Diversität der Blütenpflanzen
Anselm-Franz-von-Bentzel-Weg 9 a
55099 Mainz
E-Mail-Adresse
Telefonnummer
Ansprechpartner_in
SammlungsbetreuungEranthis Hartl (Ansprechpartnerin)
Öffnungszeiten
Aktivitäten
Verwendung in der akademischen Lehre
Aktivität