Bezeichnung
Moulagensammlung des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité
Wissenschaftliche Sammlung

Sammlung
Ort
Stadt Berlin
Betreuende Einrichtung
Assoziierte Organisation
Sammlungsart
Sammlungsart Medizin
Sonderform
Funktion
Wissenschaftliche Funktion Historische Sammlung
Aktive Sammlung
Ja
Teilsammlung
Ist Teilsammlung von
Geschwistersammlung
Beschreibung

Seit dem frühen 19. Jahrhundert verbreitete sich in Europa die Moulagentechnik. Wesentliche Triebkraft für das Entstehen von Moulagensammlungen war das Defizit an Demonstrationsobjekten für Haut- und Geschlechtskrankheiten. Sie sollten dabei als Ergänzung einer genauen Beschreibung des Krankheitsbildes dienen. Im Unterschied zu Wachsmodellen sind Moulagen in Größe, Form und Farbe naturnahe, dreidimensionale Nachbildungen von krankhaft veränderten, verletzten oder fehlgebildeten Körperteilen. Sie sind unmittelbar am Patienten mit Hilfe von Gips abgeformt. Nach dem Aushärten der Negativform wird diese mit Wachs ausgegossen und danach die Oberfläche farblich gestaltet. Dabei muss der gesamte Herstellungsprozess innerhalb kürzester Zeit stattfinden, da auch die farbliche Wiedergabe im Beisein des Patienten geschehen sollte. Zudem wurden die meisten Moulagen noch mit Körperbeharrung ergänzt, um die Lebensnähe zu realisieren.

Die Sammlung umfasst circa 80 Moulagen mit Darstellungen von Infektionskrankheiten.

Marz 2000

Bestände
Fachgebiet
Fachgebiet Dermatologie
Fachgebiet Humanmedizin
Fachgebiet Hygiene
Fachgebiet Medizin
Fachgebiet Mikrobiologie
Objektgattung
Gattungsbeschreibung Moulage
Informationsressourcen
Digitale Sammlung
Homepage
Kontakt & Infrastruktur
Adresse
Charité - Universitätsmedizin Berlin
Institut für Mikrobiologie und Hygiene
Dorotheenstraße 96
10117 Berlin
E-Mail-Adresse
Telefonnummer
Ansprechpartner
Sammlungsbetreuung Prof. Dr. Thomas Schnalke (Direktor)
Sammlungsbetreuung Navena Widulin (Medizinische Präparatorin )
Öffnungszeiten

Für wissenschaftliche Zwecke nach Absprache zugänglich

Aktivitäten
Aktivität