KennzahlenEntdeckenSammlung registrieren

Bezeichnung
Judaica-Sammlung – Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg
Wissenschaftliche Sammlung

Sammlung
Betreuende Einrichtung
Assoziierte Einrichtung
Sammlungsart
Sonderform
Funktion
Teilsammlung
Ist Teilsammlung von
Geschwistersammlung
Beschreibung

Gesamtzahl der Objekte: circa 350.000

Objektgattungen: Handschriften, Inkunabeln und gedruckte Werke in allen Sprachen, insbesondere in Jiddisch und Hebräisch, Notendrucke, Illustrationen, Atlanten und Zeitschriften, darunter über 500 laufende Abonnements, Mikroformen, Tonträger und elektronische Publikationen

Datierung der Objekte: 13. Jahrhundert bis heute

Erfassung: Die Teilsammlungen sind in verschiedenen gedruckten und elektronischen Katalogen verzeichnet, alle Handschriften, Bücher und Zeitschriften sind unter ihrem Einzeltitel im OPAC zu finden. Die Freimann-Sammlung ist in dem 1932 von Aron Freimann veröffentlichen Katalog der Judaica vollständig aufgeführt.
Zudem sind die Werke mehrheitlich digitalisiert und in den Digitalen Sammlungen der UB im Judaica Portal online frei verfügbar: http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/judaica
Die einzelnen Teilsammlungen sind in sieben getrennten Datenbanken dabei auch einzeln durchsuchbar. Alle digital vorliegenden Werke sind in Online Verbundskatalogen, so auch in der Europäischen Digitalen Bibliothek „Europeana“ nachgewiesen.

Die Judaica-Sammlung der Universitätsbibliothek entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch die großzügige Spenden Frankfurter Juden, die ihre Privatbibliotheken hinterließen oder den Ankauf von wichtigen Spezialsammlungen finanzierten. Zu den herausragenden Stiftern zählen Mitglieder der Familie Rothschild, insbesondere Wilhelm Carl von Rothschild (1828–1901) und seine Nichte Hannah Luise von Rothschild (1850–1892) sowie Charles L. Hallgarten (1838–1908), Jakob Schiff (1847–1920) und Georg Speyer (1835–1902). 35 Jahre lang, bis zu seiner Entlassung 1933, wurde die Sammlung von dem Bibliographen und Historiker Aron Freimann (1871–1948) betreut, der sie zur umfangreichsten und bedeutendsten Spezialsammlung des europäischen Kontinents ausbaute. In der Zeit des Nationalsozialismus überstand die Sammlung die Aneignungsversuche entsprechender Einrichtungen ohne größere Verluste, Teile wurden durch die Bombardierung Frankfurts zerstört.

Die Sammlung bildet die Grundlage des Sammelschwerpunktes Jüdische Studien, der seit 1949 von der Universitätsbibliothek betreut wird und der die wissenschaftliche Literatur zu allen Aspekten des Judentums ohne territoriale oder sprachliche Begrenzungen im In- und Ausland kontinuierlich so umfassend wie möglich erwirbt. Heute stellt die Sammlung den größten Bestand zu diesem Thema in der Bundesrepublik Deutschland dar.

Aktive Sammlung
Ja
Sammlungskonzept
ja
Benutzungsordnung
ja
Bestände
Fachgebiet
Lebewesen
Objektgattung
Bestand
ObjektgattungObjekte insgesamtDokumentiertDigitalisiertOnline verfügbar
Gedrucktes Schriftgut3003005049
Manuskript430430430430
Informationsressourcen
Digitale Sammlung
Digitale SammlungDigitale Sammlungen der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main
Bestände der Sammlung bei Digitale Sammlungen der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main
Digitale SammlungSammlungen der Goethe-Universität Frankfurt – Objekte
Bestände der Sammlung bei Sammlungen der Goethe-Universität Frankfurt – Objekte
Kontakt & Infrastruktur
Adresse
Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg Frankfurt am Main
Judaica-Abteilung
Bockenheimer Landstraße 134–138
60325 Frankfurt am Main
E-Mail-Adresse
Telefonnummer
Ansprechpartner_in
SammlungsbetreuungDr. Rachel Heuberger
Öffnungszeiten
Aktivitäten
Verwendung in der akademischen Lehre
im Rahmen der disziplinären Lehre
im Rahmen interdisziplinärer Lehrveranstaltungen
Aktivität