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Bezeichnung
Bildvorlagen – Die Bildvorlagen- und Modell-Sammlungen der Kunstakademie und der Kunstgewerbeschule in Berlin (1850-1932)
Forschungsprojekt

Beschreibung
Art der Aktivität
Art der AktivitätForschungsprojekt
Zeitraum
1.3.2017 - 29.2.2020
Organisation
Kunst- oder MusikhochschuleUniversität der Künste Berlin
Beschreibung

Im Archiv der Universität der Künste Berlin (UdK) befinden sich umfangreiche, einzigartige Bildvorlagen und Modell-Sammlungen, die an den UdK-Vorgängereinrichtungen Berliner Kunstgewerbe-Museum und Kunstakademie als Muster und Lehrmittel dienten. Diese Bildvorlagen bestehen überwiegend aus Schwarz-Weiß-Fotografien und Reproduktionsgrafik. Die ältesten Fotografien stammen aus der Frühzeit des Mediums. Zahlreiche namhafte Fotografen sind in den Beständen, die mehrere Zehntausend Vorlagenblätter umfassen, vertreten. Daneben haben sich Objekte, vor allem Bronze-Plastiken und Herbarien, sowie Zeichnungen und andere künstlerische Studien erhalten. Zur In-Wert-Setzung dieser Sammlungen hat sich das Archiv der UdK mit dem Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin und dem Münchner Stadtmuseum, Sammlung Fotografie, zusammengefunden. Das Verbundprojekt hat eine doppelte Perspektive: Zum einen werden im bildwissenschaftlichen Teilprojekt "Urform und Umbildung. Naturvorbilder und das Paradoxon künstlerischer Natürlichkeit" hervorragende Ausschnitte der Sammlungen im Lichte aktueller kunst- und kulturwissenschaftlicher Fragestellungen thematisiert und in die heutige universitäre Lehre eingeführt. Zum anderen sollen in einem materialorientierten Teilprojekt unter dem Titel "Vorbilder/Nachbilder. Das Fotoarchiv des Künstlers im 19. Jahrhundert" speziell die fotografischen Bestände, die größtenteils noch nicht inventarisiert und kaum gesichtet sind, untersucht werden. Diese grundlegende Forschungsarbeit steht in Verbindung mit einer gleichnamigen Ausstellung im Münchner Stadtmuseum, die sich den Fotografien aus den Beständen der UdK widmen wird. Die Kombination der beiden thematisch und methodisch einander ergänzenden Ansätze – bildwissenschaftlich / materialorientiert – erlaubt es, den besonderen Wert der Sammlungen herauszustellen und Impulse für ihre künftige Betreuung zu geben.

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